im Schatten der Maschine
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An ein paar ganz besondere Menschen

Astrit B. & Christina N.

unser verh?ltnis war nie das beste, woher auch. daf?r waren wir zu verschieden.
leider habe ich am 17.4.2005 die chance verloren es jemands wieder aufzubessern.
es gab auf der ganzen strecke nur eine ampel, nur ein baum.....
wieder einmal merke ich die groteske des universums.....

dies ist meine art der trauer, kein glauben an ein leben nach dem tod... garnichts....
ruht in frieden
5.6.05 22:57


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?ber eine eigene inkonsequenz kann ich mich nur zu sehr aufregen, aber diese problem haben auch andere leute... leider
denn dann sollte gedanke immer zu ende denken, egal wie unangenehm sie sein m?gen. es gibt aus dem projektmanagment den begriff des reenginerrings, alles aber auch wirklich alles nochmal durchzugehen und nichts als gegeben hinnehmen. dabei ist es am wichtigsten auch grade die gedanken zu ende zu denken die am unangehnemsten sind. denn sie beinhalten oft eine l?sung. sollte sich eine andere ergeben ist diese nat?rlich willkommen aber f?r den fall das dieses nicht eintritt hat man dan eine l?sung.
auch wenn man es nicht, egal wo der grund daf?r liegt, auch wenn es nur der wunsch ist ungl?ck von jemanden abzuhalten.
wie du schon sagtest, wenn wir so weiter machen machen wir uns gegenseitig kaputt....
die nacht brachte ein paar erkenntnisse, denn jetzt weiss ich was alex damit sagen will, denn ich denke genauso. nur jetzt muss ich nurnoch aufwachen, ich weiss was zu tun w?re.
nur das aufwachen k?nnte das problem werden

Samsas Traum- Die Z?hne in der Hand

Der Morgen d?mmert leise,
Ich klopfe viermal
An die T?r.
Meine Finger
Umschlie?en sanft die Klinke,
Ich kann doch nichts daf?r.
Ich setzte meinen Fu? ins Zimmer,
Und schleich' mich an das Bett heran.
Dort liegt sie,
Zwischen zerw?hlten Laken
Und fleht mich
Mit geschloss'nen Augen an:

Sp?l' mir den Mund
Mit Seifenwasser aus,
Streue meine Asche
In ein kleines Schneckenhaus,
Nimm' meine H?nde,
Und hacke sie mir ab,
Bedecke mit Vergissmeinnicht
Und Kornblumen mein Grab.

Am Tag als ich geboren ward
Verbrannten die Weltmeere,
Der Racheengel Heere
Entstiegen schwarzem Sand.
Ich schneid' Dir
Meinen Namen ins Gesicht,
Ein Datum, das Du nie vergisst,
An jenem Tag
Flogen die ersten Motten
Lebend aus dem Licht.

Gleich neben ihr schl?ft friedlich
Eine bleiche Gestalt,
Mit Augen schmal wie Mandeln;
Bei ihrem Anblick wird mir kalt.
Der K?rper ist von Narben
Und Brandmalen bedeckt.
Das Etwas hat die Arme
Um das M?dchen gestreckt.

Meine Gedanken,
Dieser Mensch hat sie gedacht,
?ber fast ein ganzes Jahr hinweg
Gew?hrte ich ihm Macht
?ber mich und mein Leben,
Was h?tte ich gegeben
Um mich eine Stunde lang nur
?ber mich selbst zu erheben.

Dort liegt mein K?rper,
Meine Liebe, meine Seele;
Sie allein ist es, die ich mit meinen
Worten immer wieder qu?le.
Wie besessen st?rz' ich
Blindlings in den Wahn:
Was haben wir uns,
Gott verdamme mich, nur angetan?

Nimm' seine Zunge,
Und schneide sie ihm ab,
Bereue seine S?nden,
Leg' ihn zu ihr in das Grab.
Leg' Dich zu ihr in das Grab.

Wach' endlich auf und k?mpfe,
Mit dem R?cken an der Wand
Schlage ich noch fester zu,
Mit meinen Z?hnen in der Hand.
Auf mich wartet schon die H?lle,
Ich kann Dir niemals verzeih' n,
Mit dem letzten Atemzug
Will ich Dir Hass entgegenspei'n.

Wach' endlich auf und k?mpfe,
Mit dem R?cken an der Wand
Schlag' ich fester auf Dich ein,
Mit meinen Z?hnen in der Hand.
Meine Wut ist uners?ttlich,
Heute werden wir' s beenden,
Ich h?r' nicht auf, bevor ich hab'
Was ich will:
Deine Z?hne in den H?nden.

An meinen eig'nen Regeln
Hab' ich meine Schuld zu messen,
Vor lauter Zorn in mir hab'
Ich die ganze Zeit vergessen:

Sprichst Du von mir,
So meinst Du Dich,
Der Weg zu Dir
F?hrt ?ber mich.

All das Unrecht beging ich,
Um, einsam und allein,
Zum Schlu? mit meinem gr??ten Feind,
Mit mir selbst konfrontiert zu sein.

Die Zeit ist abgelaufen,
Deine Willk?r w?hrte lang.

Will ich weitergeh'n, verlangt das
Leben Deinen Niedergang.
Der morgen d?mmert leise,
Dieses Ende geh?rt mir,
Von drau?en drischt der Tod
Mit meinen F?usten an die T?r.


jetzt m?ssen wir nurnoch schaffen uns A.uszusperren
aber dazu mangelt es vielleicht dir und mir wieder an der konsequenz, denn noch gibt es hoffung auf eine andere m?glichkeit....
... dieses w?nsche ich mir auf jeden fall

Samsas Traum - A.usgesperrt

Drau?en vor'm Schneckenhaus
kniet in der Erde, nass und kalt,
ein Kind mit Augen gar so braun
wie Kandis und
wie gebrannte Mandeln.
Sie hat ihr K?pfchen
in ihre H?nde gelegt
und hofft, dass sie
endlich ein Mondenstrahl
federleicht weit davon tr?gt.

Neben dem Schneckenhaus
liegt keuchend, blutend im Staub,
von all dem Geschrei
noch ganz taub,
eine Gestalt: ja, es ist der Junge.
Bleich wie der Nebel am See,
wie ein wei?es Kaninchen
im Schee,
haucht er mit letzter Kraft:
"Wir schaffen es zusammen."

Dort vor dem Scheckenhaus
h?lt man sich eng aneinander fest,
fern vom Rest der Welt,
die nur die Flucht in die Wolken zul?sst.
So wie ein M?rchenbuch,
wie der Besuch
von einem b?sen Traum,
endet die Unschuld stets
am Ende der Geschichte.

Wir haben viel gesehen
und noch viel mehr gef?hlt,
uns mit H?nden und mit F??en
durch die Erde
der Vergangenheit gew?hlt,
wir haben nicht begriffen
und auch nicht verstanden,
dass die Geister, die wir riefen,
einen neuen K?rper fanden,
in dem sie sich niederlie?en,
den sie wie ein Bild verzerrten,
w?hrend wir uns wie die Narren
aus dem Schneckenhaus aussperrten.
Wir sind an uns selbst gescheitert,
an D?monen, die erschienen,
trotzdem spendet dieses Opfer
mehr Trost als wir je verdienen.

Aus deinen treuen Augen
starrt mich uns're Torheit an,
ich ertrage nicht, dass man uns
so viel Schuld abnehmen kann;
f?r die Umkehr gebe ich
Gott ohne Z?gern meine H?nde,
dann bestimmte ich und nicht du
?ber der Erz?hlung Ende.
Dann w?r ich zur rechten Zeit
am rechten Ort gewesen,
anstatt wie gel?hmt nur mir selbst
uns're Zukunft vorzulesen
und von ihr das, was ich selbst nicht konnte
feige zu verlangen:
einmal mehr wurde
ein gr??ter Fehler
r?cksichtslos begangen.

Wir war'n M?rder und wir haben
uns wie Diebe einander vergiftet,
einem Schiff gleich, das vom Kurs
der Wahrheit immer weiter abdriftet,
und unaufhaltsam, einsam,
seinem Ende still entgegentreibt.
Wieso sind wir noch am Leben,
wenn uns nichts und niemand st?tzt,
wenn uns eine Katze mehr als alle
Menschen auf der Welt besch?tzt?

Wenn ich mich zu dir lege
und in deine treuen Augen seh,
dann tut mir dieses Ende
mehr als alle and'ren Enden weh.

F?rchtet euch nicht,
denn ich hab keine Angst,
so ruf ich die Kr?hen,
tragt mich davon,
Unsere Zeit nimmt dem Ende den Sinn,
weil ich in euren Herzen
unsterblich bin.

Am Ende der Geschichte
blicke ich in ein Gesicht,
aus dem die hoffnungsvolle Stimme
meiner Liebe aller Leben spricht.
Am Ende der Geschichte
l?sst uns unser Engel leise
mit uns selbst allein und setzt sie fort,
seine lange Reise.
Ich w?nsche mir, dass er erneut
zwei Menschen wie uns beide findet,
die er dann durch seine Kraft
so fest wie uns zusammenbindet,
um sie am Fu?e eines Berges
auf den Weg zu schicken,
damit sie eines Tages auf das Tal
zu ihren F??en blicken.

Am Tag, als du geboren warst,
sangen alle Meere,
der Wind blies dir zur Ehre
die Wellen an das Land.
Ich schreibe uns're Namen
in den Sand,
damit das Wasser uns vermischt.
Durch dich allein flogen wir
lebend und verwandelt
aus dem Licht.

26.5.05 08:22


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